Geschichte
Donat - Roga¹ka from the depths
Dr. Joseph Knett atmete im Januar 1908 tief auf. Aus Erdspalten im Baugrube mitten Kurpark in Roga¹ka Slatina floss hochmineralisiertes Mineralwasser hervor, so wie er hervorgesagt hat. Hauptgeologe von Karlovi Varv hat recht gehabt, als er die Eigentümer der Roga¹kaquellen zur gründlicher Neugestaltung der Quellenfassung überredete. Seine Forschungen und Forschungen seine Kolegen aus Graz haben gezeigt, dass nahegelegener Bach, der neben Quellen fließt, hauptsächliche Quelle für Schwankungen der Mineralisation von Roga¹ka und dass man sich mit Graben unter seine Ebene zur jener Schicht durchschlagen, wo Roga¹ka unbefleckt ist. Es folgte eine Überraschung. Ihre Unbeflecktheit war mit großem Gehalt des Magnesiums überbaut - das Wasser aus neuer Quelle war, von bis damals bekannte Roga¹ka, so verschieden, dass man es aufs neu Benennen und sich gesondert auf dessen balneologische Nützung und Abfüllung vorbereiten musste. Ihre Benennung folgte dem Namen nahegelegene, für das Bild der Roga¹ka Slatina charakteristischen Donaèka gora - Donat. |
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 Die Quelle des Mineralwassers Donat, 1908 |
Die Idee des Dr. Knets war, die alten Quellenfassungen von Roga¹ka so umzubauen, das es dem Bachwasser das Eindringen in Quellerfassungen nicht möglich wäre. Hierzu hat man im nordöstlichen Teil des Kurparks eine Grube 40 x 8 x 8 Meter ausgegraben. Ganze Grube hat man dann mit Beton umgegeben uns so vor dem Eindringen des anderen Wassers geschützt. Für Zuführungsleitung bis einzelnen Pavillonen und Abfüllanlage hat man dann eine Rohrleitung gebaut und elektrische Pupen eingerichtet. Als die Arbeiten beendet waren, hat man die Quellen in einem großen unterirdischen Raum gefasst und darauf die Erde aufgeschüttet. Dieser unterirdische Komplex wurde nach seinem Schöpfer - Knetteum genannt. In eine Werbungsbroschüre aus dem Jahr 1922 hat man Knetteum als unterirdisches Wunder vorgestellt: "So dürfen wir der Keller 8 Meter unter Erde nennen (mit Treppenstufen vom Turm mit Donatquelle), wo das Gas mit eigenen Augen sehen kann, wie Kohlensäure und andere Edegase mit eigener Kraft, aus Mittelpunkt der Erde, durch Felsspalten die Mineralquellen nach oben treiben. Diese Quellen werden dann durch Metallrohren zur einzelnen Schanke, sowie auch in eine große Abfüllanlage geleitet, wo in wohlbekannte Mineralwasserflaschen abgefüllt werden um es weltweit zu versenden".
Der Glaube der Bauingenieure und Geologen am Anfang des 20. Jahrhungerts in die Undurchlässigkeit des Betons, neuen Baumaterials, zeigte sich als unberechtigt. Schon zwei Jahrzehnten nach Entdeckung des Donats war Knetteum nicht mehr wasserdicht. Dr. Adolf Re¾ek, Universitätsprofessor aus Zagreba, der Roga¹ka überwachte, hat schon im Jahr 1931 aufmerksam auf demineralisiertes Wasser gemacht. Er stellte fest, dass die Betonmauer des Knetteums nicht das Mischen des Mineralwassers mit gewöhnlichem Wasser aus näherem Bach und auch mit das, für Quellen schädlichem, Niederschlagswasser verhindern konnten. Deswegen und wegen Ergiebigkeitsfall der Quelle hat man sich in Roga¹ka Slatina gleich nach dem zweiten Weltkrieg für gründliche Sanierung Quellenanlagen entschieden. |
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 Erfassene Quelle des Mineralwassers Donat, 1908 |
Dieser Entscheidung nach folgte der Fund außergewöhnlichen Mineralwassers - Donat Mg. Unumstritten war, dass die Roga¹kaquellen unbedingt saniert werden müssen und das die Sanierung dauerhaft sein müsste. Da sich die Schwierigkeiten des alten Knetteums nicht wiederholen durften, musste die Lösung radikal sein. Die Sanierung der Quellen mit Brunnensystem hat sich offenbar als Misslungen gezeigt und Sanierung auf gleiche weise jedoch wesentlich tiefer, hat keinen Erfolg garantiert. Der Hydrogeologe, Akademiker Josip Baæ aus Sarajevo befürwortete das Konzept des Tiefbohrens. Bei diesem Konzept war er erfolgreich. Die Kommission hat, trotz großem Risiko dass die berühmten Sauerbrunnen in die Binsen gehen, dieses Sanierungskonzept als das beste angenommen. Das Konzept von Josip Baæev hat sich schon am Anfang als richtig gezeigt, da am 6. Julija 1952 die Bohrung aus der Tiefe 32 m, große Mengen von Roga¹kawasser auswerfen begann. Die Wassersäule war 10 m hoch.
Kühnes Unterfangen von Prof. Baæ war die Einleitung in große hydrogeologische Aktivität auf dem Gebiet von Roga¹ka Slatina. In Jahren 1952-1958 hat man insgesamt 41 Forschungsbohrungen gebohrt, die Tiefste mit 87 m. Diese Bohrung war sogar zehnmal tiefer als die Wasserfassung in Knetteumu. Alle Bohrungen zusammen haben ca. 60 m3 Wasser pro Tag ergeben. Dass war fünfmal mehr als Knetteum vor letzte Sanierung förderte. Nach dem Jahr 1958 begann man mit geologischen Untersuchungen von neuen Quellen des Mineralwassers auch im Umgebung von Roga¹ke Slatine. Die Tiefe der Bohrungen hat sich immer mehr vertieft. Die Tiefste war 606 m unter der Erdoberfläche. Mit diesen gegenwärtigen Bohrungen hat man in primären Wasserträger hineingegriffen. Niederschlags- und Oberflächenwasser langen nicht in diese primären Wasserträger, aber bis Roga¹kawasser haben diese Wässer gereicht, als ob mit tausendjähriger Veredelung mit Mineralien geschaffen war. |
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 Wohlgeordnete Quelle des Mineralwassers Donat, 1908 |
Die Geschichte über die Entdeckung von Donat und seine zeitgenössischen Variante - Donat Mg - ist verbunden mit Schwierigkeit von Roga¹ka und versuchen diese Schwierigkeit zu lösen. Es hat sich ausgezahlt. Kraftaufwand und die Mittel, die in Roga¹ka eingesetzt wurden, waren proportional mit Ruhm von Roga¹ka und dessen Jahrhunderte lange Geschichte, quellend aus noch längere Tradition. Einsatz in das Wasser war Einsatz in bewährtes siegreiches Produkt. Bis zum Moment als Donat Mg entdeckt wurde, hat man schon mindestens zwei Milliarden Liter von Donat abgefüllt und seitdem noch mindestens eine halbe Milliarde mehr. Die Geschichte von Donat fängt nicht in den Tiefen an, sondern auf der Oberfläche, neben der Quelle im mitten von heutigem Kurpark in Roga¹ka Slatina, wo sich seit 1819 auch Pavillon Tempell befindet.
Keltische und römische Fundstücke in und neben den Quellen bestätigen Verwendung von Roga¹kawasser schon in der Antike. Dokumentierte Geschichte von Roga¹ka reichen in das Jahr 1572, als die erste (uns bekannte) Analyse des Wassers gemacht wurde. Ihre Nützung wuchs und sich stärkte mit der Entwicklung der Medizinwissenschaft. Die Wende trat auf um das Jahr 1670 mit der Intervention des Dr. Paula Sorbaita , Habsburger Hofarztes und Professors auf Wiener ärztliche Fakultät. In offensichtliche Erfolge, die der Hofarzt erwirkte, konnte niemand mehr zweifeln und die Nachfrage nach Donat ist so gestiegen, dass man systematisch der Forschung und auch mit Füllen anfangen musste. Donat ist Verkaufserfolg geworden. Ähnlich als Hofärzte, haben auch andere Ärzte aus Wien und anderswo aus Kaiserreich ihren Patienten mit verschreiben verschiedene Kuren angefangen. Inzwischen hat man auch in Grazer Krankenhaus angefangen Donat als klinisches Medikament zu verwenden. Im Jahr1685 erschien auch die erste wissenschaftliche Monographie "Roitschocrene". Der Autor war Marburger Physicus Johann Benedikt Gründel. |
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 Knetteum, Arbeitsstätte im Januar 1908 |
Am Ende von 17. Jahrhundert fing heftiger Kampf um Nützungsrechte für Roga¹ka. Für diese Rechte kämpften der Eigentümer des Roga¹kagutes der Baron Courty und Pfarrer von Sveti Kri¾, der Jahrhunderte der Kurator des Wassers war und für geistliche Versorgung der Besucher der Quellen und umwohnenden Bauer verantwortlich war. Kaiser Leopold hat mit einem Dekret über allgemeine Nützung von Roga¹kawasser ein ende diesen Kämpfen gesetzt, aber dann fing die Schlacht für die Vertriebrechte dieses Wassers an. Diese Rechte gehörten zuerst verschiedenen verdienten Wienerbürgern zu, seit Jahr 1721 aber der Wiener Apothekergesellschaft. Diese haben die Quellen in Ordnung gebracht und ihnen gelang nach drei Jahren über 20.000 Flaschen Roga¹kawasser zu verkaufen. Mit Auflösung der Gesellschaft im Jahr 1782 wurde Gebrauch von Roga¹kawasser wieder unwillkürlich.
Am Anfang des 19. Jahrhunderts hat sich steiermärkischer Landeshauptmann Graf Ferdinand Attems an die Spitze eine umfangreich Aktion der Landesstände für Ankauf der Grundstücke rundum Roga¹kaquellen gestellt. Die Stände wollten ein für allemal unkontrolliert und unsachgemäße Verwendung der Quellen verhindern und darüber hinaus ein modernes Landesgeführter Kurort zu errichten. Dabei wurden sie von medizinischen Kreisen, fortschrittlicher Öffentlichkeit und dem Hof unterstützt. Mit dieser Aktion aus dem Jahr 1801 begann die Entwicklung des Kurortes Roga¹ka Slatina, gegründet auf Roga¹ka Mineralwasser. Letzteres wurde mit dieser Tat obligatorischer Bestandteil der Geschichte der europäischen Balneologie und europäische Gesellschaft überhaupt. Im Jahr 1869 war Roga¹ka dritt bestverkauftes Weltwasser, sofort hinter Mineralwasser aus Vichie und Selters und man trank es weltweit. Der Versender -Landeskurort Roga¹ka Slatina, hat auf der Weltausstellung in Chicago 1893 Goldmedaille für die Qualität gewonnen. Dass war das Wasser, für dessen Schicksal musste man mit großen Sanierungsarbeiten an Quellen in Roga¹ka Slatina sorgen. Die Eigenschaften des Wassers, nach denen schon Jahrhunderte lang die Kuren und balneologische Verfahren erstellt wurden, wurden mit der Entdeckung des Donates nur noch ein Teil ihren Teileigenschaften. Donat verlangte, wegen seines großen Gehaltes von Mineralien, neue Studien, neue balneologische Methoden, neue arten der Nützung und neue technologische Füllungsverfahren - und auch diese haben Heute schon Jahrhunderte lange Tradition. |
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 Knetteum, Arbeitsstätte im Januar 1908
Die Bilder sind im Historischen Museum Celje aufbewahrt |
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